Laos 2005
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Nach mehreren Anläufen war es am 21.08.2005 endlich soweit. Gegen 10.30 betraten wir erstmals laotischen Boden. Ich hatte aufgrund der Wettervorhersagen der vorangegangenen Wochen mit täglichem Regen gerechnet, aber an diesem Morgen war es durchaus sonnig und heiter und das sollte sich auch die nächsten Wochen nicht ändern. Wir hatten uns im Lonely Planet schon eine Unterkunft herausgesucht, allerdings sollte man bei Unterkünften, die als "Editors Choice" extra hervorgehoben werden, lieber vorher reservieren, obwohl das eigentlich nicht unserer Vorgehensweise entspricht. Wir fahren eigentlich drauf los und schauen dann. Wie dem auch sei, natürlich gab es hier kein Zimmer mehr und wir mussten ausweichen. Da wir aber keine Lust hatten ewig zu suchen, nahmen wir dann den Vorschlag unseres Taxifahrers und legten uns erst mal aufs Ohr. Abends gabs dann ein sehr leckeres Essen am Ufer des Mekong. Die Restaurants waren nichts weiter als eine Kochstelle und ein paar Tische mit den Zutaten, die jeden Abend dort extra aufgebaut wurden. Naja, und nicht zu vergessen eine Kühlbox, damit es auch kaltes Bier gibt. Zur Krönung gabs auch einen Sonnenuntergang, zwar nicht spektakulär, aber sehr nett zur Eingewöhnung. |
Das Beerlao, wurde auch für die Reise unserer ständiger Begleiter. Auch wenn viele es hier nicht nachvollziehen können, so schmeckt dieses Bier doch erstaunlich gut, was auch daran liegen mag, dass es sich nicht, wie sonst in anderen Ländern der Region üblich, um Reisbier handelt, sondern die Zutaten eines "richtigen" Biers enthält, die extra aus Deutschland und Frankreich importiert werden. Die Brauanlagen stammen auch auch Deutschland. Damit ist ja schon viel gewonnen. Wir haben dann auch noch ein deutsches Päärchen kennengelernt, mit denen wir dann eine Woche lang viel unternommen haben. Beide kommen aus Singapur. Micha arbeitet dort an einem Chemieinstitut an seiner Promotion und Steffi organisiert Umzüge für Deutsche von oder nach Singapur. Auch wenn die Stadt vielleicht nicht nur Vorteile hat, so gibt es sicher ein ungüstigeres Sprungbrett zu schönen Plätzen dieser Welt. Am nächsten Tag war dann Sightseeing in Vientiane angesagt. Da diese Stadt doch eher ein Dorf ist, war das auch innerhalb eines Tages geschafft und wir haben uns nachmittags dann um die nächste Station gekümmert. |
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Diese sollte dann Vang Vieng werden. Eine Stadt in einer Landschaft, wie man sie sich asiatischer nicht vorstellen konnte und wie sie auch oft plakativ dargestellt wird. Jede Menge Kalksteinfelsen, die sich aus den Reisfeldern erhoben. Hier war hauptsächlich das Radl unser Fortbewegungsmittel Nummer 1. Direkt am ersten Tag stand die Besichtigung einer 13 km entfernten Höhle auf dem Programm. Kurz nachdem wir aufgebrochen waren, mussten wir einem laotischen Auto helfen, dass sich im Schlamm festgefahren hatte. Auch wenn mittlerweile die Sonne schien, hatte es doch Wochen vorher nur geregnet und das hatte die Strassen doch an der ein oder anderen Stelle in Mitleidenschaft gezogen. Natürlich war der Schlamm schön rot und bei durchdrehenden Reifen blieben Schuhe und Klamotten nicht ganz sauber. Aber was solls, wofür gibts denn Wasser? Im Endeffekt haben wir es dann auch geschafft und es konnte weitergehen. Ein weiteres interessantes Erlebnis bot ein anderer Tourist, der wie von der Tarantel gestochen auf dem Fahrrad an mir vorbeizog. Kurze Zeit später konnte ich beobachten, wie er ganz plötzlich anhielt, sein Rad auf den Wegesrand warf und in den Garten einer Holzhütte rannte. Er hatte in der Tür eines Hauses Kinder entdeckt und dachte sich wohl, das sei ein schönes Fotomotiv und knippste einfach drauf los. Ich fotografiere dort auch gerne die Menschen, aber entweder frage ich oder mache es unauffällig, aber auf keinen Fall renne ich auf deren Privatbesitz und störe sie dort, indem ich wie wild um mich knippse. Aber einige sehen das anscheinend anders. So schnell wie er dort im Garten war, war er auch wieder auf dem Rad und raste weiter. Kurz vor der Höhle mussten wir denn nach einen Fluss überqueren und dann noch ein paar Reisfelder, Schlammlöcher und kleine Teiche hinter uns lassen. Die Höhlentour an sich war eigentlich ganz witzig, da es ab einem gewissen Punkt nur noch mit Wasserpassagen und durch enge Durchgänge weitergehen konnte. Alles wichtige wurde in einen wasserdichten Sack gepackt und los gings. Wir haben uns ca. einen Kilometer in den Berg vorgearbeitet, bis dann irgendwann an einem unterirdischen See Schluss war. Ein wenig ärgerlich war ja, das meine Lampe schon zu beginn der Tour schlapp gemacht hat, aber an Licht hat es uns trotzdem nicht gemangelt. |
| Am nächsten Tag war dann noch mal eine andere Höhle angesagt, in der ein liegender Buddha im thailändischen Stil zu finden ist. Die Höhle war dann mehr oder weniger trocken, allerdings auch ein wenig schweistreibend, da der Eingang sich in mehr als 50 m Höhe befand. Allerdings befand sich am Fusse des Bergs ein Gebirgsfluss, der mit klarem, leicht bläulichem Wasser zum Baden einlud, was dann doch eine willkommene Abwechslung war, bevor es mit dem Rad dann wieder nach Vang Vieng zurückging. Zwei Tage in diesem Ort waren allerdings dann auch genug, obwohl wir ein sehr nettes Guesthouse für unschlagbare 6 USD für das Zimmer hatten. Leider waren die Zimmer mit Balkon und Ausblick auf die Berge schon belegt, denn die 10 USD hätten wir sonst auch noch gerade aufbringen können. |
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Die naechste Station nach gut sechs Stunden Fahrt war dann die Ebene der Tonkrüge. Im Endeffekt eine Hochebene und dementsprechend sehr angenehm vom Klima. Abends wurde es doch recht kalt fuer hiesige Verhaeltnisse und so kam man dann sogar ohne Ventilator aus. Direkt als wir in den Ort hineinfuhren, kreuzte vor uns ein silberner Mercedes die Strasse. Ich hab es erst für einen SLK gehalten, was ich für dieses Land schon sehr beeindruckend fand. Später stellte sich jedoch heraus, dass es sogar ein neuer SL 500 war, was ich dann noch beeindruckender fand. Unserer Fahrer erklärte sofort, dass es sich bei dem Besitzer um den Inhaber der Strassenbaufirma handelt, die überall die Strassen reparieren und wie wir auf dem Weg gesehen hatten, hat diese Firma eine gute Auslastung. Es wurde wirklich an jeder Stelle an der es einen Bergrutsch gegeben hatte sofort gearbeitet. Wahrscheinlich auch im Interesse des Chefs, ansonsten macht ein solcher Wagen ja keinen Spass. Dieser Teil von Laos wurde waehrend des Vietnamkriegs in einer geheimen
Aktion der CIA flaechendeckend bombadiert, obwohl Laos gar nicht offiziell
im Krieg war. Man wollte den Vietnamesen aber die Nachschublinie abschneiden,
da diese den Ho Chi Minh Pfad durch Laos gelegt hatten. Das Ganze hat
man dann mit sogenannten Cluster Bombem gemacht. Bomben, die sich in
der Luft oeffenen und eine Ladung von hunderten kleiner, tennisballgrosser
Bomben freisetzen, die dann einen grossen Bombenteppich auslegen. Leider
sind von diesen Bomben (die Bombenlast war groesser als die Deutschlands
und Japans im zweiten Weltkrieg zusammen und hat ein Drittel der 3 Mio
Einwohner getoetet) nicht alle expoldiert und somit ist das Gebiet noch
heute hochgradig mit Bomben versucht. Seit Ende des Krieges sind noch
mal 12.000 durch diese "Bombies" gestorben. Vor allem Kinder,
die diese in Reisfeldern finden und sie fuer Spielzeug halten. Da ist
man doch einmal mehr froh darueber, dass die USA immer so nett Polizei
spielen muss auf dieser Welt und gegen das gesamte Boese dieser Welt
vorgeht. Die Leute leben aber heute mit dieser Last und machen das Beste
draus. Aus den Bomebn wurden Stützpfeiler für Ställe,
aus dem Aluminium der Flugzeuge wurde besteck. Trotz dieser schlimmen
Vergangenheit ist die Landschaft atemberaubend schoen und ein krasser
Gegensatz zu den Landschaften zu Anfang der Reise. Die Hauptattraktion
waren aber die Tonkruege von denen man immer noch nicht weiss, wozu
sie dienten, wer sie aufgestellt hat und wie alt sie sind. Einige von
ihnen sind bis zu drei Meter gross und sechs Tonnen schwer. Insgesamt
waren von Phonsavan, der "Hauptstadt" dieser region drei Felder
mit Tonkrügen zu erreichen, welche mittlerweile offiziel von Bomben
geräumt waren. Da die Strassen nicht immer mit europäischem
Standard zu vergleichen sind, war ein alter russischer Militärjeep
aus dem Krieg das beste Fortbewegungsmittel. An einigen Stellen sah
die Landschaft so aus, wie das Standardhintergrundbild von Windows XP.
Unbewaldete hügelige Wiesen und blauer Himmel. Mehr als einen Tag
Beschäftigung gab diese Gegend allerdings nicht her und wir waren
ja auch nur wegen der Tonkrüge da und daher ging es dann nach der
zweiten Nacht weiter nach Luang Prabang der alten Königsstadt.
Hier trennten sich dann auch die Wege von Steffi und Micha und uns,
da sie ein wenig mehr Zeit für Laos hatten und sich weiter in den
Nordosten aufmachten. |
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| Leider war die Busfahrt nicht ganz ohne die obligatorische Reifenpanne zu überstehen, aber die Leute sind hier so geübt darin, dass die Passagiere nicht einmal aus dem Bus aussteigen müssen und das Problem innerhalb kürzester Zeit behoben war. Der alte Reifen und Schlauch landete dann schnell im Graben, nachdem man die wichtige Felge entfernt hatte. Die Menschen haben hier halt noch kein Umweltbewusstsein entwickelt. | ![]() |
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Luang Prabang ist trotz vieler Touristen immer noch ein ziemlich verschlafenes Nest mit dem Charme französischer Kolonialbauten und der vielen reich verzierten goldenen Tempel, die es hier an fast jeder Ecke gibt. Hektik kommt hier keine auf und man kann abends entweder am Mekong oder der Hauptstrasse sitzen und wirklich sehr leckeres Essen zu seinem kühlen Beerlao geniessen. Außerdem findet jeden Abend auf dieser Hauptstrasse ein Nachmarkt statt, auf dem man sich mit allem eindecken kann, was das laotische Handwerk so zu bieten hat. Hier haben wir uns dann auch nach zahlreichen zähen Verhandlungen mit den Händlern mit unseren Souvenirs eingedeckt. Das Problem war dabei weniger das Geld als vielmehr der Platz im Rucksack und die Frage, wie man das ein oder andere unbeschädigt über die weiteren zwei Wochen bekommt. Die Rucksäcke werden von den Bus und Taxifahrern nämlich eher wie Säcke behandelt und wenn der Platz eng wird, dann wird auch schon mal mit aller Macht gedrückt, bis es passt. Ganz unbeschadet hab ich leider nicht alles nach Hause bekommen, aber dafür gibt es ja guten Klebstoff. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Auch hier war am zweiten Tag das Rad das angesagte Fortbewegungsmittel. Allerdings hab ich mich doch in pucto meiner radfahrerischen Fähigkeiten unterschätzt. 32 km die Berge rauf bei über dreissig Grad und keiner Wolke am Himmel hat mich sehr schnell an meine Grenzen stossen lassen. Ich denke aber auch, dass ich beim Radfahren nicht die richtige Technik beherrsche, da hier das Auto mein Fortbewegungsmitel ist und ich es mir schwerer gemacht aheb als ich es hätte haben können. Kurz vor dem Ziel ging zumindest gar nix mehr und ich musste mir in einem Dorf ein schattiges Plätzchen suchen und ne Flasche Wasser leeren und langsam wieder mit meinem Leben klar kommen. Zum Glück wartete am Ende der Reise ein wunderschöner Wasserfall auf uns und nach einem erfrischenden Bad im doch recht kalten Wasser ging es mir dann wieder gut. Die Rückreise wollte ich jedoch nicht mehr mit dem Fahrrad machen und daher hab ich das Rad auf das Dach eines Autos geforfen und bin zurückgefahren. Dominik, der ständig den Taunus hoch und runter radelt hat auch noch den Rückweg bestritten. Der letzte Tag in Luang Prabang war dann für das zweite Highlight in der Umgebung reserviert. Der Pak Ou Höhle. Eine Höhle direkt am Mekong, die mit hunderten von Buddhafiguren gefüllt ist. Solche Höhlen entdeckt man noch heute durch Zufall im ganzen Land. erst auf dem Flug von Houay Xai nach Vientiane hab ich von einer neu entdeckten Höhle gelesen. |
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Von Luang Prabang nach Huay Xai im Nordwesten nahmen wir nun zur Abwechslung mal das Boot. Die Fahrt flussaufwärts des Mekongs hat zwei volle Tage gedauert und bedeutete jeweils zehn Stunden auf unbequemen Holzbänken. Allerdings gab es auch eine Menge zu sehen. Vor allem schöne Landschaften. Zwischendurch wurden immer wieder Einheimische in kleinen Dörfern am Ufer des Mekong aus oder eingeladen, zusammen mit den Reissäcken und andern Gütern, die sie in der "großen" Stadt besorgt hatten. Am Abend des ersten Tages haben wir noch gerade rechtzeitig unsere Zwischenstation Pakbeng erreicht. Bei Dunkelheit wird die Sache auf dem Mekong doch gefährlich, da es viele Stromschnellen und auch Felsen im Fluss gibt. Pakbeng selbst ist ein Dorf, dass von den Booten lebt, die zwischen Luang Prabang und der thailändischen Grenze bei Huay Xai pendeln. Wir haben das erstbeste Guesthouse genommen, was in der Nähe des Bootsanleger lag und wurden vom Besitzer direkt auf deutsch begrüsst. Wie viele Laoten, war auch er zwischen 1980 und 1986 in der DDR, um zu studieren. Das angeschlossene Restaurant erwies sich als wahre Perle in dieser Einöde. Der Service war erstklassig und das Essen sehr sehr lecker. Natürlich alles zu einem sehr schmalen Preis von ein paar Dollar. Der einzige Nachteil war, dass der Ort keinen Strom hatte und so funktionierte nach 22 Uhr weder Licht noch Ventilator. Letzteres war am schlimmsten, da es doch noch unangenehm heiss in der Nacht war. Mit entsprechend wenig Schlaf (die ersten Hähne krähten vor dem Zimmer so gegen halb vier) ging es dann am nächsten Tag weiter. Das Highlight dieser zweiten Etappe lag kurz vor dem Ziel. Als wir gerade wieder dicht des Ufers fuhren, entdeckte eine Laotin plötzlich etwas im Wasser und berichtete dies ganz aufgeregt dem Captain, der sofort das Boot dreht und zurückfuhr. Was sie entdeckt hatte war ein toter Fisch, der auf dem Wasser schwamm. Ich muss schon sagen, das es kein kleiner Fisch war, sondern mit über einem Meter Länge und Sicherheit über 20 Kilo schon ein ganz schöner Brocken. Allerdings war sie nicht die erste, die ihn entdeckt hatte und dementsprechend mussten erst ca. ein Mio. Fliegen davon überzeugt werden, dass ihnen dieser Fisch jetzt nicht mehr gehörte. Der Gute roch auch schon 10 m gegen den Wind, so dass einem schlecht werden konnte. Dennoch wurde er an Bord geholt und später im hinteren Teil des Bootes zerlegt. Was damit weiter geschehen ist, weiss ich nicht. Vielleicht ist verrotteter Fisch eine besondere laotische Delikatesse. Zum Glück mussten wir nicht probieren.
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Die letzte Station in Laos war für
uns dann der Grenzort Huay Xai, in dem wir noch einmal einen Tag verbrachten.
Auch hier hatten wir schnell ein sehr gutes Restaurant am Mekong gefunden,
in dem es als Spezialität ein leckeres Tisch BBQ gab. In die Mitte
des Tischs kam ein Tongefäß mit glühenden Kohlen und darauf
wurde ein Metallaufsatz gestellt, in dem man sowohl am Rand in einer Brühe
sein Gemüse und seine Reisnudeln ziehen lassen, als auch in
der Mitte lecker mariniertes Rindfleisch braten konnte. Ansonsten haben
wir die Gegend mit einem Moped erkunden und den lieben Gott nen guten
Mann sein lassen. Für die Rückreise nach Vientiane hatte wir
das Flugzeug gewählt. Der Flugplatz war ein kleines Gebäude,
was auf einem Hügel stand. Der Weg dorthin und auch der Vorplatz
waren nicht asphaltiert. Auch gab es keine Tankmöglichkeiten für
das Flugzeug, was uns doch ein wenig gewundert hat. Die Landbahn (wenn
man es so nennen kann, da es doch eher ein Stück asphalierter Hügel
war), war praktischerweise an den Hang gelegt. So konnte das Flugzeug
beim Start Schwung nehmen und wurde bei der Landung abgebremst. Das Flugzeug
selbst war eine zweimotorige Propellermaschine, die mit über einer
Stunde Verspätung ankam. Nach der Landung stieg der Pilot aus und
besorgte sich erst mal von einem Freund im Gebäude zwei Flaschen
Whisky, während der Sicherheitsbeauftragte des Flugplatzes eine Pistole
in der Seitentür des Cockpits verstaute. Ob man uns nicht getraut
hat und Angst hatte, dass die einzigen zwei Weissen die Maschine entführen
wollten? Auch in diesem Flugzeug war das Reisen so wie es immer in Asien
ist: eng. Die Maschine hatte 17 Plätze, die allerdings wohl eher
für kleine Asiaten ausgelegt waren. Mit einer Zuladung von nur maximal
1700 kg hätte sie das mit einer rein europäischen Belegung samt
Gepäck auch kaum vom Boden geschafft. Nach gut 1 1/4 Stunde landeten
wir dann sicher in Vientiane, von wo aus es abends weiter nach Vietnam
ging. |
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